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Historie
Gegründet wurde Münstereifel im Jahr 830 als Kloster, erhielt im Jahr 898 die Markt-, Zoll- und Münzrechte und war um 1600, also kurz vor dem dreißigjährigen Krieg neben Jülich, Düren und Euskirchen eine der vier Hauptstädte des Herzogtums Jülich. Es war wegen seines blühenden Gewerbes seit Jahrhunderten die bedeutendste Stadt zwischen Köln und Trier, also auch bedeutender als Euskirchen, mit 3000 Einwohnern im Jahr 1627, ein Handels- und Verwaltungszentrum mit einem eigenen Gerichtssitz. Das Stift der Stadt stand 50 kleineren Pfarreien vor, verschiedene Zünfte waren einflussreich vertreten.
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Jesuitenbibliothek

Besonders stolz ist das St. Michael-Gymnasium auf die weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte historische Bibliothek der Jesuiten. Darin befinden sich wertvolle Handschriften und Wiegendrucke aus dem 15. und 16. Jahrhundert. 

Die außergewöhnliche Bibliothek ist neben dem imposanten Schulgebäude aus der Gründungszeit der Jesuiten erhalten geblieben. Sie hat alle Wechsel überstanden, wurde weder von Franzosen noch von den Preußen fortgeschafft, von keiner Bombe direkt getroffen, von der Stadt an ihrem Standort belassen. Wie in einer Art Dornröschenschlaf hat sie in den dicken Mauern alle Gefahren überstanden und ist heute ein fast einmaliges Inventar einer öffentlichen Schule. Sie ist nicht herrschaftlich sondern schmucklos, aber ihr Inneres bewahrt erstaunliche Schätze.

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Erweiterung des St. Michael-Gymnasiums

  Die Erweiterung unserer Schule hat begonnen!